Es neigt sich dem Ende

Auch dieses Jahr bewährt sich das Gefühl, was wir immer verspüren sobald die zweite Woche startet, die Tage rennen davon. Natürlich ist dies ein gutes Zeichen, denn gerade bei vollem Programm und Workshop Angeboten geht so ein vergeht ein ganzer Tag bei fast immer praller Sonne schneller als man denkt.


Nachdem in der ersten Woche die Foto Rallye dran war, gab es auch für die 2. Wöchigen ein Spiel bei dem man sich über den Campingplatz bewegt und Aufgaben löst, das Erbsenspiel. Hierbei bekommen die Teams verschiedene verschlüsselte Hinweise wo sich Teamer auf dem Campingplatz verteilt haben. Nachdem sie diese gefunden haben, kriegen sie drei Fragen gestellt, die bei richtiger Beantwortung jeweils eine Erbse als Belohnung versprechen. Fragen beinhalten leichtes Allgemeinwissen über den Campingplatz und nähere Umgebung aber auch unseren Zeltplatz und das Team. Zum Beispiel: „Wie viele Schlafzelte stehen auf unserem Zeltplatz?“. Die Erbsen müssen dann wieder in die Basis gebracht werden, damit sie zählen.


Weiterhin laufen unsere Kreativ, Sport und Gesellschaftsspiel Angebote auf volle Tour, ausgehend von davon, was die Kinder sich Wünschen. Speckstein, Bügelperlen, Batiken, Werwolf und tanzen sind dabei weiterhin starke Favoriten.


Am gestrigen Abend haben wir Brettspiele gespielt, aber nicht wie man denken mag. Es waren XXL Brettspiele, die vorher von einer kleinen Gruppe an Kindern geplant und später mit der Großgruppe umgesetzt wurden. Dabei gab es zwei Möglichkeiten, Mensch ärger dich nicht und Leitern und Rutschen in einer leicht abgewandelten Form. Wenn die Spielfiguren echte Menschen sind und sich über gewisse Entscheidungen und Geschehnisse beschweren können muss man sich über seinen nächsten Zug natürlich auch nochmal mehr Gedanken machen.

Wir freuen uns auf den letzten vollen Tag morgen mit anschließender Abschlussfeier, um dann am Samstag die Zelte für den Abbau und den darauf folgenden Tagesausflug nach Damp und den Filmabend vorzubereiten.

Werbung

Ein fließender Wechsel

Während die Kinder gestern gegen 8 Uhr vom Kaiserpfalz starteten, aßen wir noch einmal mit der Gruppe der ersten Woche das letzte gemeinsame Frühstück. Anschließend haben wir dann traditionell unseren Kinder- und Teens-Gottesdienst gefeiert mit dem Schwerpunk Freundschaft als Netz, was einander auffängt und wenn es mal reißen sollte wieder geflickt werden kann.


Nach einer Woche auf dem Zeltplatz sammelt sich schon relativ viel kleiner Müll an, der eventuell mal aus der Tasche fällt oder entsteht wenn der Weg zum nächsten Mülleimer den Kindern zu lang erscheint. Daher wurde noch eine Müllsammelaktion vollzogen, damit der Platz für die Ankunft der neuen Gruppe auch schön aussieht, so wie alle ihn am letzten Sonntag vorfanden.

Dann mussten Koffer gepackt und Zelte geräumt werden, während die zweiwöchigen Kinder am andern Ende des Campingplatzes ihre Erfahrungsberichte gemalt und geschrieben haben, um später den Neuankömmlingen einen kleinen Einblick in die vergangene Woche und ihre persönlichen Highlights geben zu können. Vom Strand ging es dann noch auf einen kleinen Ausflug ins Vogelschutzgebiet.


Das Packen, Entwerfen der Erfahrungsberichte und die Ankunft des Reisebusses lief flüssig ineinander über und dank der Pause, die der Busfahrer noch machen musste war es uns möglich noch einmal mit der gesamten Gruppe, neu und alt, gemeinsam eine warme Mahlzeit zu uns zu nehmen. Für die Buskinder natürlich auch eine gute Gelegenheit sich neben ihren Lunchpaketen für die Fahrt zu stärken und auch die Neuankömmlinge konnten so direkt einen Einblick in die wunderbare kulinarische Versorgung unsere Köchin bekommen, die sie in der Woche haben werden.

Natürlich musste dann noch Zeit für ein Gruppenbild mit allen, die über diese zwei Wochen hier am Schubystrand das Zeltlager erleben eingeschoben werden.

Im Anschluss mussten sich dann einige alte und neu gefundene Freunde auf Wiedersehen sagen, bevor dann die Kinder der zweiten Woche ihre Zelte bezogen und eine Rundgang über den Campingplatz mit all den essentiellen Orten machten. Auch 14-tägige Kinder kamen in vielen Fällen mit, haben den Teamern so das erklären abgenommen und konnten auch gleich neue Bekanntschaften schließen


In das allseits beliebte Bewegungs-Großgruppenspiel Zombieball ist dann auch ein kennenlern-Aspekt eingebaut worden, sodass die Kinder sich während sie sich zusammen auspowern auch gleich einige Namen merken konnten. Daraufhin spielten wir noch andere, teils bekannte Kennenlernspiele um so eine gute Wissens-Basis zwischen einander für die nächste Woche zu schaffen.


Schließlich haben wir den Abend noch zusammen ausklingen lassen und den 14-tägigen die Möglichkeit gegeben ihre am Nachmittag auf Papier gebrachten Eindrücke der ersten Woche den neuen Kindern vorzustellen. Nach einer schönen Geschichten über Reisen und Freundschaft sind wir wie immer gemeinsam Zähne putzen gegangen. Zu guter Letzt konnten sich alle in ihre Schlafsäcke kuscheln und so Energie nach einem sehr ereignisreichen Tag tanken um vorbereitet für die kommende Woche zu sein.

Wir wünschen allen zu Hause angekommenen eine wunderbare letzte Ferienwoche und hoffen viele Gesichter nächstes Jahr wieder sehen zu können!

Die Zeit verfliegt

Nun ist es wieder soweit den einwöchigen Kindern auf Wiedersehen zu sagen, als heute der Reisebus mit der neuen Gruppe angereist ist. Dennoch haben wir nochmal jede Möglichkeit genutzt den Kindern alles zu bieten und so waren die letzten Tage nach der Reise nach Ägypten mit allerlei buntem Programm gefüllt.


Nachdem die Kinder beim Ägypten Thementag viel über die alte ägyptische Kultur gelernt haben, blieb demnach auch viel Begeisterung für spezifische Bastelangebote bei den Kindern hängen. So wurde also beispielsweise das Papier schöpfen noch weitergeführt und auf unsere Workshop Liste übernommen.



Auch die jährlich beliebte Fotoralley wurde dieses mal wieder durchgeführt, bei der die Kinder Orte auf dem ganzen Campingplatz nur anhand von kleinen Bildausschnitten finden müssen, um dann ein Gruppenfoto als Beweis davor zu schießen. Eine gute Möglichkeit sich mit beiläufigem Verdauungsspaziergang auch den Campingplatz besser kennenzulernen.


Am nächsten Abend ging es dann bei anbrechender Dunkelheit in den Wald um Bären zu jagen. Die Teamer, die sich in einem großen markierten Bereich im Wald versteckten wurden von den Kindern in Gruppen gesucht um ihnen dann ein Fell abzunehmen. Die Gruppe mit den meisten Fellen wurde dann zum Sieger ernannt. Ein Spaß für Kinder und auch die sich versteckenden Teamer-Bären.

Gestern haben wir dann nach einer längeren Nachtaktion ausgeschlafen und ausgiebig gebruncht mit Waffeln, Käsespießen, Joghurt, Obs und reichlich mehr, was unsere Köchin uns gezaubert hat. Nach dem Abendbrot haben wir noch einmal alle zusammen die Woche reflektiert. Am Abend stand nun noch das Bergfest an, um mit den Kindern den Abschied für manche und die Ankunft anderer zu feiern, die wir heute in Empfang genommen wurden.

Morgen dazu mehr…

Aufgewacht in Ägypten

Es fing an wie jeder andere Abend. Wir spielten alle zusammen das Leuchtturmspiel am Strand, wie bereits im letzten Blog erwähnt, bis plötzlich ein Teamer ein wenig weiter etwas entdeckte. Sofort rannten alle Kinder zu der Fundstelle und fanden ein aus Steinen gelegtes Symbol mit Schaufeln vor sich. Es wurde gerätselt was es damit auf sich haben kann und dabei fiel auch das Stichwort „ägyptisch“ zusammen mit Spekulationen, wer hier vorher geschaufelt hat. Dennoch fackelten sich nicht lange und fingen an zu buddeln, nachdem sich alle drauf geeinigt haben, dass hier ein Schatz vergraben sein könnte.

Die Kinder rätseln was wir für ein Symbol vorgefunden haben
Alle sind interessiert zu sehen was beim nächsten Schaufelstich zum Vorschein kommen kann
Auch die Teamer waren motiviert mit zu buddeln und haben geholfen die Massen an Sand zu bewegen

Als das Loch größer und tiefer wurde stellten sie fest, dass es sich um eine große Holzkiste, wahrscheinlich einen Sarkophag handelt und so wurde er rausgehoben und mit ins Camp gebracht. Dort haben wir die Kiste aufgebrochen und drin fanden wir eine Mumie zusammen mit essbaren Grabbeilagen, die im Leichtsinn der Kinder direkt verspeist wurden. So gingen alle schlafen, als wäre es eine Nacht wie jede andere, unwissend was auf sie zukommt.


Am nächsten Morgen wachten die Kinder auf, fanden sich jedoch nicht mehr im Zeltlager hier am Schubystrand wieder, sondern in einer sandigen Gegend mit heißem Klima und einem großen Fluss der sich durch die Landschaft zieht. Zudem erstreckt sich über den Platz eine riesige Pyramide und Menschen liefen in seltsamer Kleidung herum. Die Mumie aus dem Sarkophag war auch nicht mehr aufzufinden, stattdessen lag eine sichtlich alte Notiz aus Papyrus an ihrer Stelle, die mit unbekannten Hieroglyphen beschrieben war. Mithilfe eines Einheimischen fanden die Kinder dann beim Frühstück heraus, dass sie durch das Öffnen des Sarkophags und essen der Grabbeilagen in der Nacht ca. 4000 Jahre in der Zeit zurück ins alte Ägypten gereist sind.

Nach dem Essen hat dann die zufällig mitgereiste Archäologin die Mumie in der Pyramide wiedergefunden, die erneut eine Papyrus-Notiz in der Hand hielt. Die Ägypter verweigerten jedoch diesmal das Übersetzen und sagten, dass die Kinder dies selber tun müssen, sie aber ihre Hilfe dafür anbieten würden. Sie erwarteten von der zeitreisenden Gruppe, sich ein wenig an die ägyptische Kultur anzupassen und mehr über sie zu erfahren. So haben sich die Kinder über den Vormittag damit beschäftigt sich Kleidung, Schmuck und Dekoration anzufertigen, um sich zeitgemäß auszustatten. Zudem lernten sie die Übersetzung des Hieroglyphenalphabets um in der Lage zu sein zu können, die Notiz zu entziffern.


Nach getaner Arbeit gab es dann traditionell ägyptische Tomatensuppe, die auch mit den modernen Geschmacksknospen der Kinder sichtlich sehr geschmeckt hat. Anschließend wurde dann am Ufer des Nils unter Palmen entspannt und über das Wasser gerutscht um bei dem heißem Wetter auch eine Abkühlung zu bekommen.


Nach der Entspannung mussten die Kinder sich nochmal unter Beweis stellen, ob sie manche Aufgaben und Arbeiten der Ägypter auch ausführen können und so deren Gastfreundschaft würdig sind. Dabei wurden Handels-Staffelläufe ausgeübt, Lasten über Holzstämme transportiert wie beim Pyramidenbau, Katzengold geschöpft, kulturelle Sinnestouren erlebt und Monumente am Strand errichtet.

Danach mussten alle Kinder ihr neu erlerntes Wissen über die Hieroglyphen zusammenlegen um die zweite Botschaft vom Morgen zu entschlüsseln. In dieser stand, dass sie nur mit Hilfe des großen Pharaos zurück gelangen können, welcher sich aber nur seiner Zeit gewürdigt fühlt, wenn er zufrieden mit der geleisteten Arbeit ist. Da dies aber der Fall war stand nun seine hoch ersehnte Ankunft bevor.

Die die ägyptischen Einheimischen stellten sich nach bekannter Tradition auf und empfingen zusammen mit der Gruppe von Kindern den Pharao, stellten ihm noch eine selbst in Hieroglyphen verfasste Nachricht vor, in der sie sich über die Störung der Grab Ruhe entschuldigten und er schien erkennbar zufrieden mit den Mühen aller. Daraufhin hatte er aber noch eine letzte Herausforderung für die Kinder, eine Traditionssache bei den Ägyptern, die sich „Auf den Tisch des Pharaos“ nennt. Dabei werden Teams eingeteilt und der Pharao verlangt von jeweils einem immer wechselndem Mitglied, ihm Gegenstände so schnell wie möglich auf den Tisch zu bringen.

Nachdem die „Reisegruppe“ diese Aufgabe zur Zufriedenheit des Pharaos bestanden hat, hieß es nun die Erfolge des Tages zu feiern und zusammen zu speisen. An einer großen Tafel aßen die Kinder an der Seite des Pharaos und gingen anschließend in die Zeremonie über, bei der noch einmal über den Tag reflektiert wurde und die Lernerfahrungen beider Kulturen zur Wertschätzung kamen.


Daraufhin haben alle zusammen noch einmal eine ausgiebige Runde Mumienball gespielt!

Zum krönenden Abschluss hat der Pharao dann mit seinen Kräften den Kindern die Rückreise über Nacht ermöglicht, sodass sie in gutem Gewissen nach einem ereignisreichen Tag ins Bett gehen konnten mit dem Wissen, dass sie morgen wieder in ihrer Gegenwart erwachen werden.

Schnell eingelebt

Nachdem wir uns am Sonntag nach der Ankunft noch mit dem Kennenlernen beschäftigt haben und Namen und Hobbies ausgetauscht wurden, ist die Gruppe schnell zusammen gewachsen und es wird viel auch in den Zeiten zwischen unseren Aktionen miteinander interagiert.

Ein bisschen herumturnen auf dem Spielplatz ist immer eine gute Möglichkeit um einander kennenzulernen…
…genau wie die Kennenlernspiele

Zudem wird fleißig gebastelt, gespielt und sich bewegt, denn wir haben unser neues System etabliert, bei dem die Kinder am Vortag all unsere möglichen Angebote vorgestellt bekommen. Anschließend werden dann Stimmen abgegeben für die Aktionen die Interesse wecken, was dann ein Stimmungsbild erzeugt, welches wir auswerten und so den nächsten Tag auf den Wunsch der Kinder anpassen können.

Die Kinder bekommen eine visuelle Präsentation mit Erklärung all unsere Möglichkeiten, damit sie wissen für was sie ihr Stimme abgeben

„Wow, ich habe genau alles bekommen was ich mir gewünscht habe!“

Ein Kind nach der offiziellen Auswertung der Abstimmung beim Abendausklang


Neben den individuellen Angeboten spielen die Großgruppenaktionen weiterhin eine essentielle Rolle, da alle Kinder mit eingebunden sind.

Im Workshop Tanzen wurde eine Choreographie eingeübt die am Ende vor jubelndem Publikum vorgestellt wird
Bei Stehbock-Laufbock findet jeder die perfekte Balance zwischen auspowern und kleiner Verschnaufpause
Manchmal müssen alle an einem Strang ziehen um den Sieg zu holen

Natürlich darf auch der Strand nicht fehlen, wir sind ja schließlich nicht umsonst nur 100 Meter vom Meer entfernt. Dieser bietet die Möglichkeit den wasseraffinen eine Abkühlung zu gönnen und dem Rest sich am Lande der Umgrabung des Strandes und dem bauen von Sandburgen anzunehmen.


Alles in allem lässt sich jetzt schon sagen, dass wir dieses Jahr wieder eine sehr harmonische und dynamische Gruppe haben, die für alles bereit ist. Wir befinden uns zum Glück noch am Anfang der ersten Woche und freuen uns auf die nächsten ereignisreichen Tage und hoffen, dass diese nicht zu schnell verfließen, denn wenn man Spaß hat vergeht die Zeit ja nun mal schneller.

Es geht wieder los!

Nach einem Jahr Pause kann das Kinderzeltlager 2022 nun endlich richtig starten. Die Zelte stehen und das Wetter ist sonnig mit ein zwei Wolken am Himmel. Alles in allem die perfekten Bedingungen für die Ankunft der Kinder an diesem Nachmittag.

Nachdem der Reisebus entleert wurde, konnten die Zelte bezogen werden und anschließend wurde schon die erste Tour über den Zeltplatz gemacht. Nun sind wir kurz vor unserer ersten gemeinsamen Mahlzeit mit anschließenden Kennenlernspielen.

Wir freuen uns die Kinder endlich hier begrüßen zu dürfen und blicken mit Vorfreude auf zwei Wochen voller Spiel, Spaß, Bastelei und Abenteuer hier am Schuby Strand!

Willkommen in Valhalla

Am zweiten Thementag dieses Jahr fanden wir uns im Land der Wikinger wieder. Geweckt wurde angemessen mit Trommelschlägen und kriegerischem Gebrüll, um sicherzustellen, dass auch alle wach sind und wissen was auf sie zukommt. Nach dem Morgen-Mahl musste sich am Vormittag erst einmal die passende Ausrüstung, wie Schilde, Schwerteer, Speere, Schmuck, Helme und Kleidung gebastelt werden, um dann am Nachmittag in das intensive Wikinger Training zu starten. Vorher wurde sich dafür mit Pfannkuchen gestärkt, die sich von unserem Geburtstags-Wikinger gewünscht wurden.

Nach dem ausfürlichen Training, wurde es ernst, denn es hieß in den Wettkampf-Ring zu steigen.In den insgesamt 5 Disziplinen: Speerwurf, Schwertkampf, Bogenschießen, Armdrücken und Schildtragen wurde gegeneinander angetreten, um herauszufinden, wer der ultimative Wikinger-Champion ist. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an und waren mit Herzblut dabei, sich in ihren Stärken auszutesten.

In der Nacht folgte dann noch ein angemessener Raubzug der gesamten Wikinger Truppe am Strand. Die Beute, zusammen mit den Preisen und Titeln der Wettkämpfe wurde dann am Tag danach ausgeteilt. Alles in Allem, ein intensives, aber sehr spaßiges und authentisches Erlebnis.

Schuby 2021, die Zweite

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Woche, wurde am Samstag Abend im großen Stil Bergfest gefeiert, um diesmal nicht den Abschied der erstwöchigen Kinder, sondern einiger Teamer zu feiern, die uns leider verlassen mussten. Nachdem die Kinder sich von dem adrenalinreichen Abend erholt hatten, wurde am Sonntagmorgen der Kindergottesdienst abgehalten. Im Anschluss haben die Kinder der ersten Woche sich durch das Gestalten von Erfahrungsberichten auf die Ankunft der dazukommenden Truppe vorbereitet.

Nachdem der Reisebus erfolgreich am Parkplatz Schubystrand Halt gemacht hatte, wurde noch schnell ein Gruppenfoto mit allen geschossen, bevor Tschüss gesagt werden musste. Danach wurde sich kennengelernt und am Abend die besagten Erfahrungsberichte vorgestellt um den Neuankömmlingen schonmal einen Eindruck geben zu können. Nun stellen wir uns auf eine erlebnisreiche zweite Woche ein, in der neue Freundschaften geknüpft und prägende Erfahrungen gesammelt werden.

In 14 Stunden durch Europa

Am Mittwoch stand der erste Thementag des diesjährigen Zeltlagers vor der Tür. Um 08:00 Uhr morgens ertönte die Europa-Hymne aus den Lautsprechern und leutete so den Tag ein.

Das Frühstück bestand an diesem Tag aus einem Buffet mit Spezialitäten aus Norwegen, Irland, Belgien, Portugal und Rumänien, welche mit viel Liebe und Aufwand von unserer Köchin Heidrun gezaubert wurden. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, konnten die Kinder am Vormittag Länder-Flaggen bemalen, kleine Souvenirs basteln und Länder-Buttons gestalten. Parallel dazu gab es die Möglichkeit im Cafe Internationale eine Auszeit zu nehmen und etwas Urlaub zu machen um die Wartezeit zu überbrücken. Im Anschluss folgte ein italienisches Mittagessen bei Kerzenschein und musikalischer Untermalung. Italienische Pizzen standen auf den Tischen und sorgten für ausreichend gefüllte Bäuche.

Nach der Mittagspause bestiegen alle Passagiere nach dem Erhalt ihrer Reisepässe ihr Flugzeug und machten sich auf den Weg um Europa zu erkunden. Als erstes landete das Flugzeug in Belgien. Dort wurden komplizierte Ländergrenzen entdeckt und gelernt, wie man sich in Belgien, im Land der drei Nationalitäten, verhält. Weiter ging der Flug nach Dublin. In Irland galt es ein Glas Sahne zu Butter zu schlagen, woraufhin die Gläser kräftig geschüttelt wurden, bis wir eine große Menge Butter zusammen hergestellt hatten. Im Anschluss hob das Flugzeug Richtung Lissabon in Portugal, dem Land des Fussballs, ab. In Portugal wurden mit gezielten Schüssen Dosentürme zum Einsturz gebracht, bis keine mehr übrig waren. Ein wenig später ging es weiter nach Norwegen, wo die Kinder eine wilde Kajakfahrt durch die Fjordlandschaft Skandinaviens erwartete. Nachdem alle Kinder die Kajakfahrt lebendig überstanden hatten, stiegen sie zurück ins Flugzeug und machten sich auf den Weg zur letzten Reisestation nach Rumänien. In Rumänien angekommen erwartete sie ein Graf, der sie auf seine Burg einlud und dort mit ihnen eine rumänische Karte erstellte.

Nachdem die Kinder die Burg verlassen hatten, ging es abschließend nach Paris um dort zu Abend zu essen. Käse-Fondue stand auf der Speisekarte. Gemeinsam mit Baguette aus dem schönen Frankreich wurde das Fondue verspeist. Im Anschluss an das Abendessen wurde der Tag mit einem Länderquiz abgerundet, bevor wir alle erschöpft und glücklich ins Bett gingen.